Rn19 Gabelbrücke Joch auspressen -> welche Richtung?

Technik und Tuning am Fahrwerk. Verbesserung des Fahrwerks durch Lenkungsdämpfer..., welchen Reifen...

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Rn19 Gabelbrücke Joch auspressen -> welche Richtung?

Beitrag von cider101 » 13. Oktober 2019, 22:45

Hallo Zusammen

ich will das Joch einer RN19 aus der Gabelbrücke auspressen. Gehe ich richtig in der Annahme, dass das Joch unten einen Sicherungsring hat und von "oben nach unten" ausgepresst werden muss ? Hab zwar die Suche bemüht, aber nichts relevantes zum Thema gefunden.

Zu meinem Vorhaben
Ich baue mir gerade eine Yamazuki basierend auf einer SV 650 K5 mit RN19 Frotnend. Das Joch der RN19 würde "beinahe" passen - wenn der Lagersitz 8mm weiter nach oben kommen würde. So sitzt der innere Lagerring des oberen Lenkkopflager nur auf letzten 2mm des Lagersitzes - der Rest auf dem Gewinde für die Lenkkopflagermuttern. Also dachte ich mir, dass ich das Joch auspresse und wieder neu Einpresse, einfach 8mm weniger weit (natürlich mit Ausspindeln der benötigten 8mm für den Sicherungsring. Die Brücke der RN19 ist 40mm, die meiner RN12 (Bj 06) ist zwischen 20-25mm (ging schlecht zum messen im eingebauten Zustand) und die Brücke der RN01 misst 25mm. Ich denke, da sollte trotz 8mm weniger Presssitz noch genügen Reserve sein. Ansonsten halt ein neues Joch aus 7075 drehen.

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Re: Rn19 Gabelbrücke Joch auspressen -> welche Richtung?

Beitrag von helle001 » 14. Oktober 2019, 06:49

Servus,

Wenn du dir die Brücke ansiehst gibt es nur eine Richtung, vom Fahrzeug aus nach oben. Immer gegen die Belastung.

Du musst wegen dem Offset aber obere und untere Brücke verwenden sonst klemmen die Rohre.
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Re: Rn19 Gabelbrücke Joch auspressen -> welche Richtung?

Beitrag von cider101 » 14. Oktober 2019, 22:23

helle001 hat geschrieben:
14. Oktober 2019, 06:49
Servus,

Wenn du dir die Brücke ansiehst gibt es nur eine Richtung, vom Fahrzeug aus nach oben. Immer gegen die Belastung.

Du musst wegen dem Offset aber obere und untere Brücke verwenden sonst klemmen die Rohre.
Bist du da sicher, dass das Joch (vom Fahrzeug aus gesehen) von unten nach oben ausgepresst werden muss ? Alle information welche ich gefunden habe deuten eher auf das Gegenteil hin.
Ich wenn ich mir die Skizze von Afro anschaue...dort sieht man die Nut für den Sicherungsring.
http://r1club.de/viewtopic.php?f=9&t=50 ... 98#p527254
Aber ich muss auch gestehen, dass ich noch nie ein Joch ausgepresst habe.

Das mit den passenden oberen und unteren Brücken ist klar...

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Re: Rn19 Gabelbrücke Joch auspressen -> welche Richtung?

Beitrag von Michel78 » 15. Oktober 2019, 12:11

Das Joch geht nach unten raus. Brauchst aber eine gute 30 Tonnen Presse. Und nicht vor dem Knall erschrecken, wenn es sich löst.
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Re: Rn19 Gabelbrücke Joch auspressen -> welche Richtung?

Beitrag von cider101 » 20. Oktober 2019, 10:01

so - das Gabeljoch ist draussen...Habs zuerst mit "Hausmitteln" versucht - sprich M12 Gwindestange. Aber selbst mit der metrigen Verlängerung ging da nichts, ausser dass sich die Mutter in die Alu-Büchse eingearbeitet hat. Also ab zum lokaler lokalen KFZ-Werkstatt. Die hat ne 40 Tonnen presse - damit gings dann ganz leicht ;) Wieviel Druck es schlussebdlich gebraucht hat, weiss ich nicht mehr - aber bei 6 Tonnen hat er mich gefragt, ob ich sicher sei, dass das Joch von oben nach unten auspresst werden muss.
ausgepresst.jpg
Die Fressspuren sind schon ziemhlich heftig/deutlich und stammen aus der Brücke. Das Joch war nach kurzen reinigen beinahe wieder "jungfräulich". Wobei ich eher das Gefühl habe, dass die Pressspuren vom Einpressen stammen, denn in der Brücke hatte es Riefen, welche nach oben zeigen, also enstanden sein müssen, als das Joch von unten "hochgepresst" wurde.

Danach gings ab auf die Drehbank und Fräse. Leider habe ich keine Spannzangen für die Drehbank und der Spindeldurchlass ist mit 25mm auch zu klein. Also habe ich mir eine kleine Spannbuchse gedreht und das Joch ausgerichtet und den Sitz für das untere Lager um 8mm verlängert.
joch_ausrichten.jpg
Ebenso wurde die Gabelbrücke auf die Fräse gespannt und der Absatz für deb Sicherungsring 8mm tiefer gespindelt.
joch_abgedreht.jpg
Zum zusammenfügen werde ich da Wohl mal Geabelbrückenkekse backen. Das Pressmass ist 10/100mm. Bei 300 Grad Temperaturunterschied zwischen den Teilen sollte sich ein Spiel von 11/100mm einstellen - da sollte man mit genauem Zielen Joch in die Brücke einfach rein werden können.

Ich frage mich, warum Yamaha für für das unter und obere Lager zwei unterschiedliche Sitzgrössen gewählt hat. Oben ist 30mm, unten 31mm aber mit gleichen Lager-Aussendurchmesser. Ich überlege mir gerade, den unteren Sitz ebenfalls auf 30mm Innendurchmesser abzudrehen - So wie bei der SV. Aber rein aus Spass an der Freud wird Yamaha wohl nicht zwei Unterschiedliche grössen gewählt aben - da wirds wohl einen Grund dafür geben...
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Re: Rn19 Gabelbrücke Joch auspressen -> welche Richtung?

Beitrag von helle001 » 20. Oktober 2019, 11:13

Saubere Arbeit. 👌👍
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Re: Rn19 Gabelbrücke Joch auspressen -> welche Richtung?

Beitrag von SLIDER-S » 20. Oktober 2019, 11:33

Das es mit ner 12er Spindel nicht klappt hätte ich Gleich gesagt, selbst mit Feingewinde in 12.9 nicht :smile:
Schön das Du es anderweitig Lösen konntest ;-)
Welche Gabelholme nimmst Du dazu, RN 19 o. RN12 :? ich würde zur 12er raten ;-)
Bei RN19 gab es etliche mit Gabelprobs beim Anbremsen und die 6 Kolbenzangen können nicht mehr
als die 4 Kolben der 12er, die Beläge der 19er sind auch Teuerer ;-)
Immer ne Handbreit Asphalt unter'm Reifen !!
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Re: Rn19 Gabelbrücke Joch auspressen -> welche Richtung?

Beitrag von cider101 » 20. Oktober 2019, 18:45

helle001 hat geschrieben:
20. Oktober 2019, 11:13
Saubere Arbeit. 👌👍
Danke hell001
SLIDER-S hat geschrieben:
20. Oktober 2019, 11:33
Welche Gabelholme nimmst Du dazu, RN 19 o. RN12 :? ich würde zur 12er raten ;-)
Bei RN19 gab es etliche mit Gabelprobs beim Anbremsen und die 6 Kolbenzangen können nicht mehr
als die 4 Kolben der 12er, die Beläge der 19er sind auch Teuerer ;-)
Da ich ja noch ne RN12 habe war eigentlich eine RN12 Gabel geplant. Das würde den Tausch von Teilen im Fall der Fälle erleichtern. Und wie du sagst, die Bremsbeläge sind deutlich günstiger.
Hab vor einiger Zeit auf Ebay mal CRQ Beläge bestellt- Gelistet waren 2x CRQ für (ich meine) 17 Euro. Da ich noch einen Reserve-Satz wollte und angenommen hatte, dass sich das 2x auf die Anzahl Beläge bezieht habe ich 4 Stk bestellt. Im Paket waren dann 8 Pack mit je 2 Belägen - sprich 16 Stück resp. 4 komplette Sätze für vorne. Und da ich so eine Schwuchtel auf der Bremse bin werden die wohl bis an meinen Lebensende reichen und ich kann die übrig gebliebenen an meine Enkel vererben ;)

Aber vor kurzem wurde ein komplettes RN19 Frontend angeboten (Gabel, beide Brücken, Stummel, Armaturen, Bremspumpe, Stahlflexleitungen und Bremssättel).
rn19_front.jpg
Beim Preis von 350 Taler konnte ich nicht widerstehen, da ich eh ne RN12/19 Pumpe wollte, Stahlflexleitungen benötigt hätte und die Stummel sowie die linke Schalterarmatur für den Rückbau der RN12 auf Strasse verwenden kann. Leider ist beim Versand/Transport am linken Holmen der Fenderhalter gebrochen :@

Aber was ist denn an der RN19 Gabel schlechter ? Ich habe eigentlich nur gelesen, dass die besser sein soll als die RN12 Gabel.
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Re: Rn19 Gabelbrücke Joch auspressen -> welche Richtung?

Beitrag von cider101 » 22. Oktober 2019, 07:15

Ich brauch mal noch ein bischen Input resp, entscheidungshilfe...

Ich muss noch die Lenkanschläge anpassen. Suzuki legt die Lenkanschläge am Rahmen aus, im Gegensatz zu Yamaha wo die Lenkanschläge am Steuerkopf/Geweihalterung sind. Im aktuellen Zustand würden die Gabelholme an Rahmen anschlagen und wären im Falle eines Sturzes Kernschrott.
rn_19brucke_in sv.jpg
Das Bild stamm noch vor der Joch bearbeitung.

Aktuell stehen mehrere Varianten zur Auswahl:
1. Zwei Zylinder drehen, exzentrisch Bohren und direkt in die Gabelbrücke verschrauben. Was mir hier nicht gefällt: Die Brücke ist an der Oberseite gerade mal 3.5 Millimeter dick. Wenns bei einem Sturz schon die Lenkanschläge abreissen kann, dann kanns in diesem Fall vermutlich auch einfach die Schraube ausreissen - und dann ist die Brücke hin (und die Gabel vermutlich auch)

2. Eine Art "Steg" über die originalen Lenkanschlägen und darauf dann die eigentlichen Lenkanschläge, damit (wie bei Yamaha) die Geweihhalterung am Lenkkopf als Lenkanschlag dient. Muss ich aber zuerst noch ausmessen, denn dieser Geweihhaltersteg liegt bei der SV deutlich höher und sieht ehrlich gesagt auch nicht so stabil aus...

3. Die originale, eckigen Lenkanschläge zylindrisch abdrehen. Jetzt ein längliches, eckiges Alu Stück zufräsen, welches als eigentlicher Lenkanschlag dient. Das Alustück bohren damit es liegend auf die zylinderischen Reste der originalen Lenkanschläge aufgesteckt und angeschraubt werden kann. Gegen Verdrehen vorne direkt in der Gabelbrücke verschrauben. Damit würde der Druck auf eine grössere Fläche verteilt werden als nur mit den Exzentern.

4. Dies Gummipuffer welche man sich an die Gabel tüdelt...https://www.polo-motorrad.de/de/lenkans ... a8217.html. In einem "normale" Setup hat man immer noch die originale Lenkanschläge, falls sich die Gummipuffer verschieben oder weg gedrückt werden. Mit meinem Setup habe ich keine wirksamen Lenkanschläge die als Notstop fungieren würden. Müsste/könnte man also mit Variante 3 kombinieren.

5. Den Lenkanschlag an der oberen Brücke realisieren - so wie hier https://www.jaeger-schrauben.de/Motorra ... :3290.html

Ich hab hab das mal versucht zu skizzieren. 1 = Grün, 2 = rot, 3 = blau
20191021_202701.jpg
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Re: Rn19 Gabelbrücke Joch auspressen -> welche Richtung?

Beitrag von RRudi » 22. Oktober 2019, 10:36

cider101 hat geschrieben:
20. Oktober 2019, 18:45
Aber was ist denn an der RN19 Gabel schlechter ? Ich habe eigentlich nur gelesen, dass die besser sein soll als die RN12 Gabel.
Einige Leute hatten ein böses Chattering, wo der Fehler aber nie so ganz genau lokalisiert werden konnte.
Führt zu sehr langen Bremswegen, wenn es auftritt.
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Re: Rn19 Gabelbrücke Joch auspressen -> welche Richtung?

Beitrag von PEB » 22. Oktober 2019, 10:47

Die Gabel der RN19 ist zu kurz.
Das äußert sich teilweise durch das von Rudi erwähnte Chattering, tritt aber nicht zwingend immer auf. Und wenn, dann vor allem im RS-Betrieb.
Mit relativ hohem Aufwand lässt sich das wohl zeitweise in den Griff bekommen, ich kenne aber jemanden, der hat nach drei Versuchen, die nur kurze Zeit Besserung brachten seine 19er verkauft.

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Re: Rn19 Gabelbrücke Joch auspressen -> welche Richtung?

Beitrag von SLIDER-S » 22. Oktober 2019, 15:57

Das Chattering ist nicht nur im RS-Betrieb sondern auch bei einigen im Landstrassen-Betrieb aufgetreten ;-) hängt auch bissl von Geometrie & Fahrstil ab :?:
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Re: Rn19 Gabelbrücke Joch auspressen -> welche Richtung?

Beitrag von Michel78 » 22. Oktober 2019, 18:08

Wenn das Teil nur für die RS ist, mach dir Gummiklötze an die Gabelholme als Anschlag.

Wenn du TüV brauchst, schneide die alten Anschläge bündig ab, mach neue Buchsen und verschraube die passend in der Brücke. Ist kein Problem. Nimm Aluschrauben, die reißen im Sturzfall ab.
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Re: Rn19 Gabelbrücke Joch auspressen -> welche Richtung?

Beitrag von cider101 » 22. Oktober 2019, 21:09

hab mich jetzt noch ein bischen vermehrt in das "Problem" RN19 Gabel eingelesen. Scheint ja einige zu betreffen. Ich bin 2 mal im Jahr auf mit 2 Jungs die eine RN19 fahren auf der Rennstrecke. Und die sind richtig schnell. Keiner von denen hat jemals über eine flatternde Gabel gesprochen/reklamiert. Nun denn - wir werden sehen. Ansosnten gibts halt mal ne RN12 Gabel...oder RN22...oder GSXR 750 K Schlagmichtot...
Michel78 hat geschrieben:
22. Oktober 2019, 18:08
Wenn das Teil nur für die RS ist, mach dir Gummiklötze an die Gabelholme als Anschlag.
Ist nur für die Renne. Aber ehrlich gesagt, bei den Gummidingern ist mir nicht wohl - zumindest nicht als alleiniger Schutz. Wenns die verdreht schlägt die Gabel voll an den Rahmen - denn wie gesagt, mit der RN19 habe ich (ohne Modifikationen) keinen Lenkanschlag. Eine Kombination von Alunippel und Gummischoner könnte ich mir besser vorstellen. Die Gummipuffer als eigentliche Stopper und wenns die verschiebt (und die grösste Energie schon vernichtet ist) die Alunippel als Notstopper.
Michel78 hat geschrieben:
22. Oktober 2019, 18:08
Nimm Aluschrauben, die reißen im Sturzfall ab.
Wieso sollen die abreissen ? Dann wäre die Gabel ja hin. Kannst du das mal kurz erläutern ?

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Re: Rn19 Gabelbrücke Joch auspressen -> welche Richtung?

Beitrag von Niggow » 22. Oktober 2019, 23:59

Im Extremfall aber lieber nur die Gabel futsch als wenn es Dir noch Stahlschrauben samt dem wo sie verschraubt sind mit wegreißt....
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